Baltikum - Von Vilnius nach Tallinn (09/2026)

Aktualisiert: 22. Sept.
Baltikum
Eine neue Studiosusreise

04.09.26
Wie so häufig früh aufstehen, um zum Flieger zu gelangen. Abholung um 05:45, gut durchgekommen und dank ebenso guter Vorbereitung keinerlei Probleme bei Check In.
Das Fliegen macht immer weniger Spaß. Soviel unnütze Zeit. Flieger nach Helsinki pünktlich, Plätze vorgebucht.
Nicht einmal zweistündiger Flug.
Flughafen Helsinki riesig. Fast fünf Stunden Wartezeit, Gottseidank konnten wir die Uhr eine Stunde vorstellen.
Flug nach Vilnius in einer großzügigen kleineren Maschine, netter Service, etwas mit dem Fliegen versöhnt. Gepäck erfreut in Empfang genommen, draußen wartet schon der Fahrer zum Hoteltransfer, der uns in Artishotel bringt, angenehmes Hotel und Zimmer, ohne Schnickschnack. Etwas müde vom langen Tag erstes Treffen der Gruppe im Restaurant mit Speis und Trank. Begrüßung durch die Reiseleiterin. Kleine Vorstellungsrunde, scheint eine ganz nette Gruppe zu sein. Abendessen am Tisch mit einem sehr nettem Paar, Katrin und Per.
05.09.26
Heute um 09:00 Uhr Stadtrundgang durch das alte Vilnius. Auf der Hauptstraße und im Stadtgebiet Vorbereitungen auf das jährliche Stadtfest, viele Stände und Bühnen. Das Wetter ist frühherbstlich gemischt, Sonne und Schauer, aber nicht kalt.
Vilnius (wie immer, wenn vorhanden, mit Pfeilen rechts und links blättern)
Verschiedene Sehenswürdigkeiten, dabei einige Kirchen und der Sitz des Präsidenten. Pause in einem netten Kaffee, schon außen geschmückt mit großen Macarons. Drinnen kleiner, aber vorzüglich!
Spricht für sich!
Insgesamt der Rundgang sehr nett, mit interessanten Erläuterungen unserer Leiterin, auch über die wechselhafte Geschichte des Landes, besonders unter russischer Verwaltung. Die Russen sind hier, gelinde gesagt, nicht beliebt. Am Rathaus steht seit Kriegsbeginn „Putin, Den Haag wartet auf Dich!“
Nach fünf Stunden sind wir wieder im Hotel, mit immerhin mehr als zehn Kilometern in den doch bei mir müden Beinen.
Am Nachmittag Siesta auf dem Zimmer. Später dann machen wir einen weiteren, dank Google Maps etwas längeren Gang, auf der Suche nach einem bestimmten Lokal mit litauischen Speisen, dem Etna Dvara, empfohlen von ChatGPT 😇.
Unter anderem wegen der kalten Rote Beete Suppe, köstlich, und den Cepelinai, Kartoffelklöße mit herzhafter Fleischfüllung und Sauerrahm oder wie ich es hatte, mit Zitronenbuttersoße. Für mich mit meinen ins polnische zurückreichenden Wurzeln ein Festessen.
Karin wählte lieber den Lachs.
Danach auf direktem Weg nach Hause. 15 km am Tag verschaffen müde Beine bei mir.
06.09.26
Heute wieder Koffer packen und auf die nächste Etappe. Ziel Klaipeda an der Ostseeküste, der einzige Hafen von Litauen.
Aber zuvor Zwischenstopp in Kaunas, der Heimatstadt unser Reiseleiterin.
Wiederum nette Altstadt mit Rathaus in Kirchenlook an schönem großen Platz. Dann Spaziergang zur, nein richtig zum Memel.
Kaunas
Da fällt einem doch die verbotene Zeile „von der Maas bis an die Memel“ ein, ich schäme mich.
Aber zur Zeit der Entstehung dieser Zeilen von Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland bildete die oder richtig der Memel die Ostpreußische Ostgrenze.
Dann weiter durch langweile platte Landschaft nach Klaipeda. Hier die offensichtlich nicht ganz objektive Betrachtung einer lokalen Seite.
„Gegründet im 13. Jahrhundert von den Deutschordensrittern, ist Klaipėda heute Litauens einziger Seehafen – und ein echtes Juwel des Baltikums. Die Stadt vereint auf besondere Weise historisches Flair mit modernem Stadtleben. Die charmante Altstadt besticht durch ihre Fachwerkhäuser, die deutsch geprägte Architektur und eine Vielzahl an Skulpturen, von denen jede ihre eigene Geschichte erzählt. Gleichzeitig pulsiert in Klaipėda das Leben – mit Museen, Galerien, kreativen Kunstorten und einem lebendigen Nachtleben.“ Eine Nummer kleiner betrachtet, gibt es tatsächlich charmante Flecken in der Altstadt, die Reste der russischen Zeit gibt es trotzdem, leninistische Bauten oder Brachflächen zerstörter Häuser aus jener dunklen Zeit.
In einem Neubau können wir mit dem Lift zur Aussichtsbar im 21. Stockwerk fahren. Von hier aus belohnt ein toller Blick auf Stadt, Hafen und Nehrung. Auch das Wetter passt.
Zurück im Hotel wartet ein netter Abend mit durchschnittlichem Essen im Hotel. Haben wohl Glück mit der Gruppe.
07.09.26
Auf den Tag hat sich Karin schon seit langem sehr gefreut.

Verliebt am kilometerlangen Sandstrand der Ostsee
„Die Kurische Nehrung ist eine fast 100 Kilometer lange Landzunge, die das Kurische Haff von der Ostsee trennt und an der schmalsten Stelle gerade einmal 380 Meter misst. Die Grenze von Litauen und Russland verläuft hier und trennt die Halbinsel in zwei Hälften, wobei Litauen 52 Kilometer zugerechnet werden und Russland 46. … Einst war die schmale Landzunge von Nadelwäldern überzogen, doch über die Jahrhunderte wurden diese teilweise gerodet und mächtige Sanddünen sind entstanden. Teilweise bis zu 60 Meter hohe Sandberge erheben sich hier nun und sorgen für einen malerischen Kontrast zu dem tiefen Blau der Ostsee und den dichten Wäldern der Inselmitte. Die Parnidis-Düne unweit der litauischen Ortschaft Nida ist eine der größten Dünen Europas.“
„Thomas Mann verbrachte zwischen 1930 und 1932 seine Sommer im selbstgebauten Sommerhaus in Nida (Nidden) auf der Kurischen Nehrung.“
Zur gewohnten Zeit holte uns der Bus am Hotel ab.
Eine Fähre brachte uns im Hafen von Klaipeda die ca. 500 m über den Ausläufer des Haffs zur Nehrung.
Auf dem Weg nach Nida, ca. 50 km, erster Halt zum Besuch der zweitgrößten Düne, erster Blick auf die besondere Wanderdünenlandschaft.
Dann noch mit dem Bus weiter nach Nida, zum Thomas Mann Haus, Thomas Mann wird im litauischen zu Tomo Manno. Schlichtes Holzhaus in Hanglage mit schöner Terrasse und ebensolchem Blick auf das Haff.

Sommrthaus Thomas Mann (lettisch:Tomo Manno)
Allerdings konnte er es nur in den Jahren 1932/33 nutzen und hat es nie wieder besuchen können.
Dann zu Fuß weiter zum Ort Nida. Sehr hübsch angelegter Ort mit netten Holzhäusern in skandinavischem Stil. Nur wenigen ist hier erlaubt, das Auto zu benutzen. Ein Ort für Reiche. Am Hafen wird ein neues Quartier gebaut, qm Preis 17.000 €.
In Nida ein kleiner Kaffeebesuch, danach in das kleine, aber feine Bernsteinmuseum. Multimediapräsentation und schöne Ausstellungsstücke, beeindruckend die Vielfalt des Materials und die Einschlüsse von Insekten, die vor 50 Millionen Jahren lebten. Einmalig.
Danach ergab sich durch unsere Leiterin die Möglichkeit, mit dem Schiff eine Fahrt auf dem Haff zu machen, um von dort ganz Nahe der russischen Grenze einen tollen Blick auf die Große Düne, eine der größten Europas zu haben, auch eine Wanderdüne.
Jedoch werden die Voraussetzungen für das Wandern durch unterschiedliche Maßnahmen eingeschränkt.
Kurische Nehrung, Impressionen
Schöner Ausflug mit interessanten Erläuterungen des Kapitäns.
Dann wieder zum Bus, endlich, und auf dem selben Weg zurück zum Hotel.
Ganz in der Nähe des Hotels die Friedrichpassage, mit mehreren Restaurants.
Wir wählten einen Italiener, der uns mit einem köstlichen Essen überraschte.
Karin hatte mal Weindurst, etwas zu viel 🤫.
08.09.26
Abreise gen Riga wieder 09:00 Uhr. Erster Stop Raststätte. Weiter zum Berg (Hügel) der Kreuze.
„Pilger pflegen Kreuze auf diesen Hügel zu stellen, häufig verbunden mit einem Wunsch oder Dank.“.
Berg der Kreuze
Ganz interessant die Geschichte (in kursiv), insbesondere im Hinblick auf die „russische“ Zeit.
“Nach der Dritten Polnischen Teilung wurde Litauen Teil des Russischen Reiches. In der Folgezeit rebellierten Polen und Litauer zweimal gegen die Russische Obrigkeit, und zwar im Novemberaufstand der Jahre 1830/31 sowie im Januaraufstand 1863/64. Beide Aufstände gegen das zaristische Regime wurden blutig niedergeschlagen. Zu dieser Zeit sollen die Bewohner der Umgebung begonnen haben, auf dem Hügel Kreuze für ihre bei den Aufständen getöteten Angehörigen aufzustellen, von denen sie nicht wussten, wo sie begraben sind. Andere Quellen gehen davon aus, dass die Aufständischen auf dem Hügel hingerichtet wurden.
1900 standen 150 und 1940 etwa 400 Kreuze auf dem Hügel. Nachdem die Sowjetunion im Juni 1940 Litauen okkupiert hatte und 1940/1941 und erneut von 1945 bis 1953 mehr als 100.000 Litauer nach Sibirien deportiertwurden, nahm das Aufstellen der Kreuze ab. Als nach Stalins Tod 1953 die Überlebenden unter den Deportierten nach und nach aus Sibirien zurückkehrten, stellten sie sogleich Kreuze zur Erinnerung a die im GulagVerstorbenen auf. Ebenso errichteten viele politisch Gefangene und Gläubige weitere Kreuze. Dadurch wurde zunehmend der litauische Wallfahrtsort zu einem politischen Symbol gegen die kommunistische Herrschaft der Sowjets in Litauen. Der Hügel war daher zunehmend ein Dorn im Auge des kommunistischen Regimes in Litauen, und am 16. Juni 1959 befasste sich erstmals das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Litauens mit dem Hügel. Es wurde beschlossen, den angeblich heiligen Ort zu zerstören. Eine erste Vernichtungsaktion fand am 5. April 1961 statt. Hierbei wurden die Kreuze mit Bulldozern niedergewalzt, 2179 Kreuze vom Hügel geholt und die Holzkreuze verbrannt.[7] Eiserne Kreuze wurden zum Schrott gegeben, die Stein- und Betonkruzifixe zerschlagen, vergraben oder im nahe liegenden Bach versenkt.[8] Doch bereits in der nächsten Nacht wurden neue Kreuze errichtet. 1973, 1974 und 1975 wurden diese Zerstörungsaktionen des Regimes wiederholt, jedoch blieb der Kreuzzug der Kommunisten gegen den Berg der Kreuze erfolglos, wodurch der Berg zunehmend zum Symbol des nationalen Widerstands wurde.[7] 1990 soll es bereits 40.000 Kreuze auf dem Hügel gegeben haben. Zusätzlich stieg die Zahl der Kreuze, als im Januar 1991 im Kampf um die nationale Unabhängigkeit Litauensvierzehn Menschen bei der Erstürmung des Fernsehturms in Vilnius durch sowjetische Spezialtruppen ihr Leben lassen mussten.”
Weiter zum Schloss Rundale.
Es ist ein prächtiges Barock- und Rokokoschloss, etwa 80 km südlich von Riga, mit aufwendig ausgestatteten Sälen und einem großen französischen Garten. Es wurde im 18. Jahrhundert nach Plänen von Bartolomeo Rastrelli erbaut.
Zunächst Besichtigung der Gärten, kleine Erfrischung an einem hübschen Pavillon, dann zum Treffpunkt der Schlossführung.
Schloss Rundale
Eine kompetente Dame führte uns durch die Säle und Kabinette des Schlosses. Zunächst gut verständlich, dank der Audioanlage unserer Reiseleiterin und unserer Ohrhörern.
Da diese immer wieder den Dienst verweigerte, gab die Dame entnervt auf und sprach ohne Verstärkung. Damit war für mich die Führung mangels Verstehens beendet.
Nach dem fünfundzwanzigstem Raum hatte dann auch Karin genug und wir seilten uns ab.
Die Gruppe trafen wir dann am Bus wieder.
Das war es leider noch nicht. Der Besuch bei einem Landwirt. In seinen Erzählungen immer wieder Interessantes und Erschütterndes aus der Geschichte der Familie und des Hofes in der Sowjetzeit. Daß diese Zeit tief in den baltischen Menschen steckt, kann man sich vorstellen.
Weiter nach Riga zum schlechtesten Hotel, das uns Studiosus je angeboten hat.
Ein winziges Zimmer mit ebensolchem Bad, billigste Möbel und knarrendem Bett. Leider kein Tausch möglich. Enttäuschend.
Abendessen im Hotel.
09.09.26
Start zum Rundgang in Riga um 09:00 Uhr.

Zunächst durch wunderschöne und bestens gepflegte Parkanlagen (selten gesehen) zum Jugendstilviertel. Eindrucksvolle Fassaden, aber vorne Hui, hinten Pfui.
Dann weiter durch die Innenstadt, eine interessante Stationen, das müssen die Fotos wiedergeben, unmöglich sich alles zu merken.
Riga, Impressionen
Die erste Pause bot uns ein schönes Orgelkonzert im Dom auf einer der größten Orgeln der Welt, über 6.000 Pfeifen. Sehr schön! Weitere Stationen in der Stadt, dann endlich zur Entspannung ein Kaltgetränk in einem Restaurant auf einem netten Platz, bei wunderbarem sonnigen Wetter und angenehmer Temperatur.
Wieder fünf Stunden auf den Beinen, da bietet sich - ausnahmsweise - eine Siesta in unserem wunderschönen Hotelzimmer an.
Auf dem Weg zum Abendessen überrascht uns leider Regen, aber noch angenehm warm, so dass wir überdacht draußen sitzen können.
Keine einheimische Speisen, leider, nur ein schnöder Burger, dazu ein gutes dunkles Bier.
"Baltisch-Russische Freundschaft"
10.06.26
Vormittags ist ein Besuch der Markthallen, untergebracht in alten Zeppelinhallen, angedacht. Die Reiseleiterin muss für das geplante Picknick einkaufen. Wir begleiten sie, zehn Minuten Fußweg, zu den Hallen.
Schon draußen einige Gemüsestände, großes Angebot an Pilzen, u. a. Pfifferlinge und Steinpilze. In den Hallen, die teilweise wegen Bauarbeiten gesperrt sind, ist es dann weniger spannend, Markt eben. Wir verabschieden uns zum Hotel.
Koffer gepackt und um 12:00 Uhr weiter mit dem Bus gen Tallinn.
An einem schönen Platz oberhalb des kilometerlangen einsamen Strandes wird das Picknick eröffnet, mit leckeren lokalen Getränken und Speisen.
Leider fängt es leicht an zu regnen. Also zusammengepackt und weiter mit dem Bus. Bis Tallinn insgesamt 390 km.
Abendessen dann im Hotel, ansich ein schönes, modernes Hotel in zentraler Lage, aber wer hätte gedacht, dass das Zimmer noch kleiner sein kann, als das letzte Zimmer in Riga.
Kein Platz für die Koffer zweier Personen, keine Sitzgelegenheiten, ein Witz von Schreibtisch, und ein Minibad schon für eine Person. Was sich Studiosus dabei gedacht hat? Das kann nicht unkommentiert bleiben!
11.09.29
09:00 🕘 Start Rundgang Tallinn. Wieder stürmt unsere Reiseleiterin voran, ohne die letzten der Gruppe abzuwarten. „Mit Siebenmeilenstiefeln durchqueren wir Tallinn, früher Reval.
“Tallinn ist die Hauptstadt Estlands an der Ostsee. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre sehr gut erhaltene mittelalterliche Altstadt, aber auch für moderne Architektur, Cafés, Restaurants und ihre lebendige Tech- und Kulturszene.”
All das finden wir auf unserem Rundgang wieder.
Tallin, Impressionen
Wieder alles ganz nett, ohne dass es einen umhaut. Wir haben eben schon zu viel gesehen.
Wir schließen ab mit dem Besuch eines altehrwürdigen Cafés.
Wir erholen uns bei einer kleinen Siesta in unserem Etablissement.
Karin treibt es bald wieder hinaus. Es zieht sie in die Szeneviertel von Tallin im Norden, z. B. Telliskivi. Also wieder die Altstadt durchquert. Hinter dem Bahnhof beginnt ein Gebiet offensichtlich ehemaliger Industriegebäude, die heute die junge und künstlerische Szene erobert hat. Ganz nett für Tallinn und Estland mit seinen nicht einmal zwei Millionen Einwohnern. Aber wenn man aus Berlin kommt, …. .
Auf dem Rückweg suchen wir ein bestimmtes Restaurant. Und scheitern, trotz Google Maps mit verwirrenden Informationen und Karins Kartenkünsten. Irgendwann geben wir entnervt auf und entscheiden uns für ein Essen im Hotel, ich habe müde Beine, immerhin sind wir heute über 20 km gelaufen.
12.09.26
Wir haben uns für den heutigen Tag für die Teilnahme am angebotenen Ausflug.
Erste Station ist das Estnische Denkmal für die Opfer des Kommunismus in Maarjamäe, Tallinn. Es ist gewidmet den Menschen, die zwischen 1940 und 1991 unter der sowjetischen kommunistischen Herrschaft verfolgt, ermordet, inhaftiert oder deportiert wurden.
Der zentrale Teil heißt „Journey“ und besteht aus langen Wänden mit den Namen von mehr als 22.000 Menschen, die nicht nach Hause zurückkehrten. Dahinter liegt der „Home Garden“, ein symbolischer Ort für Heimat und Sicherheit. Sehr bewegend.

Gleich in der Nähe das Stadion der Sängerfeste, die alle vier Jahre stattfinden. Das estnische Laulupidu ist eine der wichtigsten kulturellen Traditionen Estlands und findet auf dem Tallinn Song Festival Grounds (Tallinna Lauluväljak) statt. Die Tradition gehört zum UNESCO-
Weltkulturerbe.
Laulupidu Stadion, leider ohne Veranstaltung
Dann geht es in den Lahemaa-Nationalpark, unter anderem (siehe Karte unten) eine große Moorlandschaft, zu erkunden auf einem langen Holzsteg, der an einem Aussichtsturm endet. Interessant.
Weiter auf dem Ausflug alte Herrensitze und die verwunschenen Heidewälder im Hochmoor Viru Raba voll sanfter Stille. Zu Mittag essen wir in einem traditionellen Gasthof. Schöner ruhiger Ostseestrand mit vielen Findlingen, die in der Eiszzeit aus Skandinavien nach Estland gelangten.
Laut Programm: "Am Abend feiern wir alle zusammen mit Fleischspezialitäten und beerigen Klassikern Abschied in einem stimmungsvollen Restaurant." Na ja! Unsere Reiseleiterin lässt sich zu keinen Worten des Abschlusses und der Verabschiedung hinreißen. Traurig!




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